Feuerwehrausflug 2019

Schon in den frühen Morgenstunden des 29. Junis ging es los zum traditionellen Feuerwehrausflug. Das Ziel in diesem Jahr war die elsässische Stadt Straßburg.

Doch schon auf dem Weg dorthin gab es einen Höhepunkt. Wir machten Rast am Schiffshebewerk in Arzviller. Nach einer kleinen Stärkung durch allerlei Getränke und Vesper ging es los zu einer kleinen Schifffahrt. Jedoch war dies keine gewöhnliche Schifffahrt, denn wir legten 45 Höhenmeter in gut 4 Minuten zurück – und das mit einem Schiff! Das Prinzip dahinter erstaunte uns alle, da es doch relativ simpel war: Es wird ähnlich wie bei einem Aufzug über Gegengewichte ermöglicht, dass nur ein geringer Massenunterschied vorhanden ist. Beim Herunterfahren ist die Wanne mit dem Boot, durch einfüllen von 20 Zentimeter zusätzlichem Wasser, etwa 20 Tonnen schwerer als die Gegengewichte. Dadurch beschleunigt sie nach unten. Beim Hochfahren ist es gerade andersrum.

Nachdem wir den Maschinenraum besichtigt hatten ging es für einige von uns zum Sommerrodelbahn fahren. Anschließend ging es auch schon weiter zu unserem Hauptziel. Angekommen in Straßburg stand der Zimmerbezug im Hotel auf dem Plan. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es jedoch auch schon wieder los in Richtung Stadtzentrum. Bei den heißen Temperaturen war die gut klimatisierte Tram die perfekte Fortbewegungsmittel Wahl.

Angekommen am Platz der Republik erwartete uns auch schon unser Stadtführer, welcher uns einiges über die deutsch-französische Geschichte der Stadt erzählte. Immer wieder frischte er unser Wissen von Sprichwörtern und deren Herkunft auf.

Anschließend ging es für die gesamte Reisegesellschaft in eine Brasserie (französisch für Brauerei). Nach einigen Verständisproblemen hatte dann doch jeder eine leckere Mahlzeit auf dem Tisch. Von nun an bestand die Möglichkeit das Nachtleben der charmanten Großstadt zu erkunden.

Nach einem leckeren Frühstück im Hotel ging es auch schon los in Richtung Pfalz. Das Ziel war eine Draisinen Strecke, bei welcher man sich durch Muskelkraft auf Schienen fortbewegen kann. Zur Mittagszeit fand sich die gesamte Mannschaft bei einem Restaurant ein. Dieses war dem großen Ansturm jedoch nicht gewappnet, weshalb sich einige von uns bereiterklärten die Betreiber zu unterstützen.

Das war auch schon der letzte Programmpunkt unseres Ausflugs – beziehungsweise fast. In Oberriexingen kehrten alle Ausflugsteilnehmer gemeinsam in die Gaststätte Adler ein. Hier konnten nun auch die daheimgebliebenen Feuerwehrangehörigen dazustoßen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Die Feuerwehr Oberriexingen bedankt sich recht herzlich bei dem Organisationsteam rund um unseren Kommandanten Tobias Grieble.

Für die Feuerwehr Oberriexingen

Manuel Hüeber